Das GFK-Handlaminatverfahren ist ein bewährtes Sanierungsverfahren zur Reparatur und Wiederherstellung von Rohranschlüssen, Schachtbauwerken sowie lokal begrenzten Schadstellen in Abwasseranlagen. Dabei werden glasfaserverstärkte Kunststoffe (GFK) in Handarbeit direkt an der Schadstelle verarbeitet und mit speziellen Harzsystemen dauerhaft mit dem bestehenden Bauwerk verbunden.
Nach der Vorbereitung und Reinigung der Oberfläche werden mehrere Lagen Glasfasermatten mit Reaktionsharz imprägniert und von Hand aufgebracht. Nach der Aushärtung entsteht ein hochfester, korrosionsbeständiger und dauerhaft dichter Verbund, der die Stabilität und Dichtheit des Bauwerks wiederherstellt.
Das Verfahren eignet sich besonders für komplexe Geometrien und Bereiche, die mit maschinellen Sanierungsverfahren nur schwer zugänglich sind. Durch die flexible Verarbeitung können individuelle Schadstellen gezielt und dauerhaft saniert werden.
Typische Einsatzbereiche
- Zulauf- und Ablaufanbindungen
- Schachtanschlüsse
- Schachtgerinne und Bermen
- Rohrverbindungen
- Lokale Schadstellen in Kanälen
- Übergänge zwischen verschiedenen Werkstoffen
- Sonderbauwerke und individuelle Reparaturen
Vorteile des GFK-Handlaminats
- Hohe Festigkeit und Belastbarkeit
- Dauerhaft dichte Verbindung
- Korrosionsbeständiges Material
- Individuelle Anpassung an jede Geometrie
- Geeignet für komplexe Schadstellen
- Lange Lebensdauer
- Wirtschaftliche Alternative zu aufwendigen Baumaßnahmen
- Nachhaltige Instandsetzung bestehender Bauwerke
Durch seine vielseitigen Einsatzmöglichkeiten und die hohe Materialbeständigkeit stellt das GFK-Handlaminatverfahren eine zuverlässige Lösung für die dauerhafte Sanierung und Abdichtung von Kanälen, Schächten und Rohranschlüssen dar.