Das Spraytechnik-Verfahren ist ein modernes, grabenloses Sanierungsverfahren zur Instandsetzung von Abwasserleitungen innerhalb von Gebäuden. Durch das Aufbringen einer speziellen Beschichtung auf die Rohrinnenwand können schadhafte Leitungen saniert werden, ohne Wände, Böden oder Decken öffnen zu müssen. Dadurch bleibt die bestehende Bausubstanz vollständig erhalten.
Nach einer gründlichen Reinigung und Trocknung der Leitung wird ein spezielles zweikomponentiges Beschichtungsharz mittels Sprüh- und Bürstentechnik gleichmäßig auf die Rohrinnenwand aufgetragen. Mehrere Beschichtungsschichten bilden dabei ein dauerhaft dichtes Rohr-im-Rohr-System, das die Funktion und Dichtheit der Leitung wiederherstellt. Durch die kurze Aushärtezeit können die einzelnen Schichten in kurzer Folge aufgebracht werden.
Das Verfahren eignet sich besonders für kleinere Rohrdurchmesser und komplexe Leitungsverläufe innerhalb von Gebäuden, bei denen herkömmliche Sanierungsmethoden an ihre Grenzen stoßen. Typische Einsatzbereiche sind Schmutzwasserleitungen, Fallleitungen, Regenwasserleitungen sowie Anschlussleitungen in Wohn-, Gewerbe- und Industriegebäuden.
Vorteile des Spraytechnik-Verfahrens
- Keine Aufbruch- und Stemmarbeiten erforderlich
- Erhalt der bestehenden Bausubstanz
- Kurze Bau- und Ausführungszeiten
- Sanierung im laufenden Betrieb möglich
- Geeignet für schwer zugängliche Leitungsabschnitte
- Dauerhaft wasserdichte Beschichtung
- Korrosions- und Verschleißschutz
- Umweltfreundliche und nachhaltige Sanierungslösung
- Geringe Beeinträchtigung für Bewohner, Nutzer und Betriebsabläufe
Das Spraytechnik-Verfahren bietet eine wirtschaftliche und nachhaltige Möglichkeit, beschädigte Rohrleitungen von innen zu sanieren und ihre Lebensdauer deutlich zu verlängern – ganz ohne aufwendige Eingriffe in die Gebäudestruktur.